Wo darf auf Mallorca eigentlich gebaut werden?

Baugrund ist auf der Insel von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich deklariert.

Das gilt auch für die vorgeschriebene Mindestquadratmeterzahl zum Bebauen.

 

Baugrund ist auf Mallorca in drei baurechtliche Gebiete eingeteilt:

 

Ländlicher Raum

Bei den sogenannten "zonas rústicas" handelt es sich um Grundstücke, die außerhalb von Ortschaften und Stadtgrenzen liegen. In den meisten Gemeinden der Insel beträgt die bebaubare Mindestgröße 14.200 Quadratmeter. In Gegenden von "besonderem Naturschutzinteresse" kann diese Zahl auch weiter nach oben reichen. Aus diesem Grund sollte vor dem Erwerb von Bauland auf dem Land sehr genau in der jeweiligen Gemeinde über die rechtlichen Vorgaben informieren.

Siedlungen

So genannte " urbanizaciones" sind Wohnsiedlungen. Die größten finden sich hier an der Südostküste. Hier kann ausgewiesener Baugrund in Parzellenform, meist zwischen 500 und 1.000 Quadratmeter, erworben werden.

Städtischer Raum

"zonas urbanas" sind Gebiete innerhalb fester Ortsgrenze. Hier ist Bauen grundsätzlich erlaubt, solange das betreffende Grundstück bereits über einen Abwasseranschluss verfügt.

 

Wichtig: Jedes Grundstück muss vor einem Verkauf auf die Bebaubarkeit geprüft werden.

Bauen auf Mallorca